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Fachbereich Kinderzahnheilkunde

Das speziell geschulte Ärzte- und Prophylaxe-Team des Fachbereichs Kinderzahnheilkunde ist auf die schmerzlose und angstfreie Behandlung von Kindern und Jugendlichen bis 15 Jahre spezialisiert.

Fachbereitsleiterin Univ. Prof.in Dr.in Katrin Bekes, MME
Fachbereitsleiterin Univ. Prof.in Dr.in Katrin Bekes, MME

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen: Sie zählen zu den sensibelsten PatientInnen in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde. Ihre Behandlung erfordert großes Einfühlungsvermögen, viel Ruhe und einen langfristigen Vertrauensaufbau. Nur so kann eine solide Basis für die Gesundheit der Zähne Ihrer Kinder geschaffen werden, auf die sie während ihres gesamten Lebens aufbauen können. Die moderne Ausstattung unseres Fachbereichs, die Verhaltensführung bei der Behandlung und die zahnmedizinische Versorgung sind daher ganz auf die Bedürfnisse von Kindern ausgerichtet. Neben den Behandlungsräumen sind auch die Warteräume kindgerecht eingerichtet. Behutsam, Schritt für Schritt und spielerisch wird Ihr Kind an die notwendige Behandlung der Zähne herangeführt. Dafür nehmen wir uns viel Zeit. Wir legen großen Wert darauf, dass unsere kleinen PatientInnen die bestmögliche Versorgung erfahren. Deshalb ist unser Team zusätzlich zur fachlichen Ausbildung auch pädagogisch und psychologisch besonders geschult, um auf jedes Kind individuell einzugehen. Für sehr kleine, ängstliche, behandlungsunwillige oder behinderte Kinder stehen uns verschiedene weitere therapieunterstützende Maßnahmen zur Verfügung.

Univ. Prof.in Dr.in Katrin Bekes, MME

Univ. Prof.in Dr.in Katrin Bekes, MME

Leiterin des Fachbereichs Kinderzahnheilkunde


Leistungsspektrum

Der Fachbereich Kinderzahnheilkunde versteht sich in erster Linie als Zentrum für die Behandlung von Kindern, die wegen einer speziellen zahnärztlichen Fragestellung vorgestellt werden. Hierzu zählen komplexe Schädigungen, wie beispielsweise Strukturstörungen des Zahnhartgewebes oder Abweichungen bei der Zahnzahl oder der Zahnform.

Der Fachbereich Kinderzahnheilkunde der Universitätszahnnklinik Wien bietet ein breites Behandlungsspektrum, das sämtliche zahnmedizinische Probleme abdeckt.

  • Beratung und Empfehlungen zur gesunden Ernährung
  • Altersgerechte Vermittlung und Training der Zahn- und Mundpflege
  • Kindgerechtes Heranführen an die Behandlungssituation (Desensibilisierung)
  • Prophylaxe
  • Fissurenversiegelung
  • Kariesrisikobestimmung und –diagnostik
  • Frühkindliche Karies
  • Füllungstherapie
  • Wurzelbehandlungen im Milchgebiss
  • Prothetische Versorgungen
  • Behandlung von akuten Schmerzen
  • Behandlung von Zahnunfällen
  • Mineralisationsstörungen
  • Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation

Kinder sind eine sehr sensible Patientengruppe. Bei Kindern, die noch nie in zahnärztlicher Behandlung waren, bei ängstlichen, empfindlichen Kindern und bei sehr kleinen Kindern ist eine Desensibilisierung daher sinnvoll. In der 30-minütigen Desensibilisierungs-Sitzung führen geschulte HelferInnen Ihr Kind langsam, schrittweise und spielerisch an die zahnärztliche Behandlung bei uns heran.

Wir machen Ihr Kind mit den wichtigsten zahnärztlichen Instrumenten vertraut und zeigen ihm, was genau bei der Behandlung geschieht. Für die Instrumente wählen wir dabei altersgemäße Namen. Ihr Kind kann somit Vertrauen zu uns gewinnen und sammelt positive Erfahrungen in der zahnärztlichen Umgebung.

Kinderzähne gesund zu erhalten, ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine gute Mundgesundheit im bleibenden Gebiss. Mit einer gezielten Kariesprophylaxe können Karies und ihre schmerzhaften Folgen vielfach vermieden werden.

Abgestimmt auf das Alter Ihres Kindes bieten wir ein spezielles Pflege- und Schutzprogramm an, das folgende vorbeugende Maßnahmen umfasst:

  • Beratung und Motivation zur richtigen Zahnpflege
  • Übungen zur richtigen Zahnputztechnik
  • Professionelle Zahnreinigung
  • Fluoridierung
  • Beratung und Empfehlungen zur zahnfreundlichen Ernährung

Unsere Prophylaxe-Sitzungen dauern 30 Minuten. Sie werden von geschulten Helferinnen durchgeführt.

Fissuren sind Furchen und Grübchen auf den Kauflächen der Backenzähne. Je tiefer und ausgeprägter diese Fissuren sind, desto schlechter sind sie mit der Zahnbürste zu reinigen und desto leichter bleiben Essensreste darin haften. Dadurch steigt das Kariesrisiko. Um Karies an diesen Stellen vorzubeugen, kann eine Versiegelung an den Kauflächen aufgetragen werden. Dabei werden durch ein Kunststoffmaterial die Eintrittspforten für die Karies verschlossen.

Backenzahn vor der Fissurenversiegelung

Backenzahn vor der Fissurenversiegelung

Backenzahn nach der Fissurenversiegelung

Backenzahn nach der Fissurenversiegelung

Eine Fissurenversiegelung ist sinnvoll, wenn ein hohes Kariesrisiko vorliegt, beispielsweise durch ausgeprägte und tiefe Fissuren auf den Kauflächen, vorausgegangener Karieserfahrung im Milchgebiss, eingeschränkter Mundhygiene.

Der beste Zeitpunkt für eine Fissurenversiegelung ist unmittelbar nach dem Durchbruch der Backenzähne.

Bei der vorbeugenden Fissurenversiegelung wird die Zahnsubstanz bei keinem Behandlungsschritt geschädigt. Neben der präventiven, also vorbeugenden Fissurenversiegelung stellen die therapeutische Fissurenversiegelung und die minimal invasive Füllungstherapie modifizierte Techniken dar, bei der die Fissuren mit einem zarten Diamanten erweitert werden. Bei ausgedehnten kariösen Läsionen, umgangssprachlich Löchern, ist eine reguläre Füllungstherapie notwendig.

Versiegelungen müssen regelmäßig nachkontrolliert und teilweise erneuert oder ergänzt werden.

Die frühkindliche Karies gilt auch heute noch als eine der häufigsten Erkrankungsformen bei Kleinkindern. Die Karies befällt die Zähne unmittelbar nach ihrem Durchbruch und kann innerhalb kurzer Zeit zur Zerstörung des Gebisses führen. Die kariösen Zähne beeinträchtigen neben der Zahngesundheit auch die Allgemeingesundheit und die Lebensqualität des Kindes. Betroffene Kinder leiden häufiger an Zahnschmerzen, Zahnstellungs- und Schmelzbildungsstörungen, Ess- und Sprachproblemen und haben ein erhöhtes Kariesrisiko für das bleibende Gebiss.

Die wesentliche Ursache hierfür ist das fortwährende, insbesondere nächtliche Trinken von zucker- und/oder säurehaltigen Getränken aller Art (vor allem Tees, Fruchtsäfte und Erfrischungsgetränke), die mit der Flasche gereicht werden. Die Flaschengabe erfolgt hierbei oft nicht aufgrund von Durst oder Hunger, sondern in den Ermüdungsphasen des Kindes als Einschlafhilfe, in nächtlichen Wachphasen oder zur Zwischenmahlzeit. Beginnend mit den oberen Milchschneidezähnen, kann diese Trinkgewohnheit zur vollständigen Zerstörung aller Milchzähne führen.

Das klinische Bild der frühkindlichen Karies kann in unterschiedliche Schweregrade eingeteilt werden. In seinen Frühstadien wird es häufig nicht oder zu spät erkannt. Ein Anheben der Oberlippe bei der täglichen Zahnpflege und (zahn-)ärztlichen Untersuchung des Kindes ist deshalb für eine gründliche Reinigung der Zähne und die Früherkennung initial kariöser Läsionen hilfreich.

Frühkindliche Karies

Frühkindliche Karies

In dieser Stufe ist Karies noch heilbar. Meist treten die typischen weißen Linien entlang des Zahnfleischrandes an den oberen Schneidezähnen auf.

Frühkindliche Karies (schwere Form)

Frühkindliche Karies (schwere Form)

Je jünger das Kind bei der ersten Karies, desto höher das Risiko für weitere Karies. Ein Kind mit Karies an den oberen Schneidezähnen hat immer ein hohes Risiko auch an den Backenzähnen Karies zu bekommen.

Beim Vorliegen von Zahnschäden oder Strukturstörungen der Zähne kann – in Abhängigkeit von der Defektgröße - eine Füllungstherapie angezeigt sein.

Gesundheitsschützende Überlegungen und steigende ästhetische Ansprüche, vor allem aber die Verfügbarkeit neu entwickelter Materialien, die den speziellen Erfordernissen des kindlichen Gebisses entsprechen, haben das Amalgam als konventionelles Füllungsmaterial aus der Kinder-und Jugendzahnheilkunde verdrängt. Als Standardmaterialien für die Füllungstherapie verwendet man heute in der Regel zahnfarbene Kompomere und Komposite.

Zahn mit Kompomerfüllung

Zahn mit Kompomerfüllung

Allerdings ist die Verarbeitung dieser Materialien aufwendig und zeitintensiv. Sie erfordert ein Mindestmaß an Mitarbeit seitens der kleinen PatientInnen sowie das genaue Einhalten der Verarbeitungsangaben des Herstellers seitens der Behandlerin, des Behandlers.

Bei der Mehrheit der Kinder gelingt es, durch eine kindergerechte PatientInnnführung langlebige Füllungen zu legen. Für die Fälle, bei denen eine primäre optimale Füllungstherapie nicht möglich ist, stellen die Glasionomerzemente mit ihrer einfacheren Verarbeitung und ihrer geringeren Techniksensitivität das Mittel der Wahl zur provisorischen/semipermanenten Versorgung dar.

Zahn mit Glasionomerzementfüllung

Zahn mit Glasionomerzementfüllung

Ausgedehnte kariöse Defekte, wurzelbehandelte Zähne (siehe dazu auch den nächsten Punkt „Wurzelbehandlung“) sowie das Vorliegen einer hohen Kariesaktivität können den Einsatz von Kinderkronen als geeignetere restaurative Maßnahme notwendig machen.

Die begleitende Kariesprävention (siehe dazu auch den Punkt „Prophylaxe“) zur Sicherstellung der Behandlungsergebnisse spielt eine unabdingbare Rolle.

Wurzelamputation

Wenn Milchzahnkaries schon so weit fortgeschritten ist, dass bei der Entfernung der Karies der Zahnnerv eröffnet wird, ist eine sogenannte Wurzelamputation erforderlich. Hierbei wird der Hohlraum soweit eröffnet, dass eine Entfernung („Amputation“) des oberen Teils des Milchzahnnervs erfolgen kann.

Milchbackenzahn mit amputierter Wurzel

Milchbackenzahn mit amputierter Wurzel

Wurzelfüllung

In fortgeschrittenen Fällen muss der gesamte Nerv entfernt und durch eine Wurzelfüllung ersetzt werden. Dabei werden nicht nur, wie bei der Amputation, die Zahnkrone, sondern auch die Wurzelkanäle von innen ausgeräumt, desinfiziert und mit einem selbstdesinfizierenden Material abgefüllt und bakteriendicht verschlossen.

Sowohl die Wurzelamputation als auch die Wurzelfüllung dienen dazu, den Kindern den Milchzahn zum Kauen und als wichtigen Platzhalter zu erhalten.

Milchbackenzahn mit Wurzelfüllung

Milchbackenzahn mit Wurzelfüllung

Weitere Versorgung

Die ideale Versorgung für amputierte und wurzelbehandelte Milchzähne stellen konfektionierte Kronen dar, die als „Ritterkronen“ und „Prinzessinnenkronen“ (Edelstahl) oder in Form von weißen Kronen (Keramik) von den Kindern sehr gut angenommen werden. Sie bieten den bestmöglichen Schutz vor weiterer Karies und Zahnfrakturen, stellen die Kaufunktion wieder her und ermöglichen so eine regelrechte Gebissentwicklung.

Kommt es dennoch zu einem vorzeitigen Milchzahnverlust, kann es zu Schwierigkeiten beim Kauen und einem antrainierten Lispeln kommen. Weiterhin ist es möglich, dass die bleibenden Zähne aufgrund des immer geringer werdenden Abstands der noch vorhandenen Milchzähne außerhalb des natürlichen Zahnbogens durchbrechen. In Extremfällen ist der Durchbruch der Zähne verhindert. In diesen Fällen ist eine logopädische und/oder kieferorthopädische Therapie angezeigt.

Die so genannte Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) ist eine Schmelzbildungsstörung, die hauptsächlich die ersten bleibenden Backenzähne und die bleibenden Schneidezähne betrifft. Es können jedoch auch andere Zähne betroffen sein. Die genaue Ursache ist noch unklar. Die Zähne weisen gelblich-braune Flecken auf, die in ihrer Ausprägung sehr unterschiedlich sein können. Auch können bei einem Kind unterschiedlich viele Zähne mit verschiedenem Schweregrad betroffen sein.

Je größer und dunkler die verfärbten Stellen, desto eher neigen die Zähne dazu, sehr schnell zu zerbröckeln und schließlich zu zerbröseln, unabhängig davon, ob sie gut geputzt werden. Weiters können die Zähne auch sehr empfindlich auf heiße und/oder kalte Reize reagieren. Da die örtliche Betäubung oft nicht so gut wirkt wie bei anderen Zähnen, kann die Behandlung schwierig sein.

Leichte Form von MIH

Leichte Form von MIH

Schwere Form von MIH

Schwere Form von MIH

MIH an den Frontzähnen

MIH an den Frontzähnen

Folgende Behandlungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung

Leichte Fälle

Leichte Fälle

Leichte Fälle können mit zahnfarbenen Füllungen aus Kunststoff versorgt werden.

Mittelschwere oder schwere Fälle

Mittelschwere oder schwere Fälle

In mittelschweren oder schweren Fälle können provisorische Kronen aus Kunststoff oder Edelstahl als Übergangslösung eingesetzt werden, bis definitive Kronen angefertigt werden können.

In schweren Fällen und beim zeitgleichen Bestehen eines Engstands für die bleibenden Zähne kann es zweckmäßig sein, die betroffenen Zähne zu entfernen und die nächstfolgenden Backenzähne regulär einzuordnen. Dies kann immer nur in Absprache mit einem Kieferorthopäden geschehen.

Für sehr kleine, ängstliche, behandlungsunwillige oder behinderte Kinder stehen uns verschiedene weitere therapieunterstützende Maßnahmen zur Verfügung. Kommen Sie uns doch einfach besuchen - wir beraten Sie gerne welche Behandlungsart für Ihr Kind am besten geeignet ist.


Informationen für Eltern

Gesunde Zähne sind wichtig für die Entwicklung Ihrer Kinder. Im Kindesalter werden die Voraussetzungen für die Zahngesundheit bis ins hohe Alter gelegt. 

Eine frühzeitige Gewöhnung an die Zahnärztin / den Zahnarzt schafft eine gute Vertrauensbasis zwischen Ihrem Kind und der zahnärztlichen Umgebung und ermöglicht eine spätere Zahnbehandlung ohne Angst.

Die Milchzähne sind in mehrfacher Hinsicht von großer Bedeutung und haben grundlegende Funktionen: Sie sind wichtig für die Zerkleinerung der Nahrung, zum Sprechen und als Platzhalter für die nachfolgenden bleibenden Zähne des Erwachsenengebisses.

Durch kranke, kariöse und nicht behandelte Milchzähne können Bakterien die bleibenden Zähne angreifen, noch bevor diese durchgebrochen sind. Die Bakterien können aber auch entzündlich auf andere Organe des Körpers übergreifen und so den allgemeinen Gesundheitszustand Ihres Kindes schädigen.

Treten Zahnschäden auf, müssen kariöse Milchzähne behandelt werden, um die Grundlage für ein bleibendes kariesfreies Gebiss zu legen.

Der ideale Zeitpunkt für den ersten Besuch bei der Zahnärztin / beim Zahnarzt ist nach dem Durchbruch der ersten Milchzähne. Die Zahnärztin / der Zahnarzt kontrolliert die Gebiss- und Kieferentwicklung des Kindes und berät Sie zu den Themen Mundhygiene, Ernährung und Keimübertragung.

Gewöhnen sich Kinder frühzeitig an Kontrolluntersuchungen bei der Zahnärztin / beim Zahnarzt, gewinnen sie Vertrauen, das die Grundlage für die angstfreie Zahnbehandlungen im Erwachsenenalter bildet.

Wir möchten Ihnen folgende Empfehlungen geben:

  • Drohen Sie Ihrem Kind niemals mit dem Besuch in der Zahnklinik als Strafe.
  • Sollten Sie selbst schon schlechte Erfahrungen bei der Zahnärztin / beim Zahnarzt gemacht haben, so sprechen Sie vor Ihrem Kind nicht darüber.
  • Benutzen Sie möglichst keine negativ besetzten Worte wie „Spritze“ oder „Bohrer“, denn bei uns werden hierfür andere Begriffe verwendet.
  • Das Kind kann sich immer nur auf eine Person gleichzeitig konzentrieren. Während der Behandlung sollte das der Zahnarzt / die Zahnärztin sein. Wenn Sie sich selbst während der Behandlung ruhig verhalten, können Sie eine gute Vertrauensbasis zwischen uns und Ihrem Kind ermöglichen.
  • Beim ersten Termin im Fachbereich Kinderzahnheilkunde wird der Befund erstellt und ein Behandlungsplan mit Ihnen besprochen. Eventuell werden auch Röntgenbilder angefertigt. Üblicherweise führen wir beim ersten Termin jedoch keine Behandlung durch. Dies gilt auch dann, wenn Sie davor bereits in der Ambulanz waren. Der Ablauf der Behandlung bei den einzelnen Terminen wird von uns individuell nach medizinischen und psychologischen Gesichtspunkten festgelegt und mit Ihnen besprochen.
  • Beachten Sie, dass Ihr Kind vor jedem Termin die Zähne putzt und danach nichts mehr isst.

Der reibungslose Ablauf im Fachbereich Kinderzahnheilkunde ist auch davon abhängig, ob Sie zuverlässig und pünktlich zu den vereinbarten Terminen kommen.

  • Wir bitten Sie, Ihre Termine pünktlich einzuhalten.
  • Wir bitten Sie um Verständnis, dass bei Verspätungen von mehr als 15 Minuten die geplante Behandlung nicht oder nur in Ausnahmefällen durchgeführt werden kann.
  • Bei mehr als zwei unentschuldigt versäumten Terminen behalten wir uns vor, keine weiteren Termine mehr zu vergeben.

Für eine gesunde Zahnentwicklung sollte die Zahnpflege mit Durchbruch des ersten Milchzahnes beginnen. So gewöhnen Sie Ihr Kind früh an das Ritual der Zahnpflege, die wie folgt durchgeführt werden sollte:

Bis zum zweiten Geburtstag sollten Sie Ihrem Kind ein Mal täglich abends nach dem Essen die Zähne mit einer Kinderzahnbürste und einer erbsengroßen Menge fluoridhaltiger Kinderzahnpasta (Fluoridgehalt 500 ppm) putzen. In der Früh putzen Sie die Zähne Ihres Kindes nur mit Wasser.

Ab dem zweiten Geburtstag sollte die fluoridhaltige Kinderzahnpasta zwei Mal täglich angewendet werden. Auch hier gilt, dass das Kind nach dem abendlichen Putzen nicht mehr essen sollte.

Ab dem sechsten Geburtstag empfiehlt sich zwei Mal täglich die Verwendung einer fluoridhaltigen Junior- oder Erwachsenenzahnpasta (Fluoridgehalt 1000 - 1500 ppm).

Obwohl Kinder bereits im Kindergartenalter in der Lage sind, ihre Zähne selber zu putzen, sollte aus qualitativer Sicht ein Nachputzen und eine Kontrolle durch die Eltern bis in das Schulalter hinein erfolgen.


Forschungssschwerpunkte

  • Mundgesundheitsbezogene Lebensqualität
  • Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation
  • Adhäsive Zahnheilkunde im Milchgebiss

Wissenschaftliche Publikationen

Nachfolgend finden Sie wissenschaftliche Arbeiten, die von Mitarbeitern unserer Abteilung verfasst wurden oder bei denen Mitarbeiter unserer Abteilung aktiv an der Entstehung mitgewirkt haben.

  • Schüler IM, Bock B, Heinrich-Weltzien R, Bekes K, Rudovsky M, Filz C, Ligges C. Status and preception of oral helath in 6-17-year-old psychiatric inpatients-randomized controlled trial. Clin Oral Investig. 2017 Feb 16. doi: 10.1007/s00784-017-2077-3. [Epub ahead of print]
  • Bekes K, Heinzelmann K, Lettner S, Schaller HG. Efficacy of desensitizing products containing 8% arginine and calcium carbonate for hypersensitivity relief in MIH-affected molars: an 8-week clinical study. Clin Oral an Investig. 2016 Dec 21. doi: 10.1007/s00784-016-2024-8- [Epub ahead of print]
  • Kulas A, Illge C, Bekes K, Eckert AW, Fuhrmann RA, Hirsch C. Structural color changes in permanent enamel of patients with cleft lip and palate: a case-control study. J Orofac Orthop. 2016 Jan;77(1): 45-51.
  • Thomson WM, Foster Page LA, Robinson PG, Do LG, Traebert J, Mohamed AR, Turton BJ, McGrath C, Bekes K, Hirsch C, Del Carmen Aguilar-Diaz F, Marshman Z, Benson PE, Baker SR. Psychometric assessment of the short-form Child Perceptions Questionnaire: an international collaborative study. Community Dent Oral Epidemiol. 2016 Dec;44(6):549-556.
  • Bekes K, Heinzelmann K, Lettner S, Schaller HG: Efficacy of desensitizing products containing 8% arginine and calcium carbonate for hypersensitivity relief in MIH affected molars: an 8-week clinical study. Clin Oral Invest 2016 (Accepted for Publication)
  • Bekes K: Füllungstherapie in der Kinderzahnheilkunde. Quintessenz 2016;67(3): 309–315
  • Bekes K, Steffen R: Das Würzburger MIH-Konzept: Teil 1. Der MIH-Treatment Need Index (MIH-TNI). Ein neuer Index zur Befunderhebung und Therapieplanung bei Patienten mit Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH). [The Würzburg MIH concept: Part 1. The MIH Treatment Need Index (MIH TNI). A new index to assess and plan the treatment in patients with Molar Incisior Hypomineralization (MIH).] Oralprophylaxe & Kinderzahnheilkunde 2016, 38(4): 165-170.
  • Bekes K, Krämer N, van Waes H, Steffen R: Das Würzburger MIH-Konzept: Teil 2. Der Therapieplan. [The Würzburg MIH concept: Part 2. The treatment plan.] Oralprophylaxe & Kinderzahnheilkunde 2016, 38(4): 171-175.
  • Bekes K: Frühzeitiger Milchzahnverlust und Lückenhalter in der Kinderzahnheilkunde. Plaque N Care 2016, 10(1): 18-21.
  • Bekes K: Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation – ein Update. ZahnKrone 2016; 3: 12-14.
  • Bekes K: MIH – Auch für die Prophylaxe eine Herausforderung. Prophy 2016; 2: 6-7.
  • Malter S, Hirsch C, Reissmann DR, Schierz O, Bekes K. Effects of method of administration on oral health-related quality of life assessment using the Child Perceptions Questionnaire (CPQ-G11-14). Clin Oral Investig. 2015 Nov;19(8):1939-45.
  • Bekes K: Mundgesundheitsbezogene Lebensqualität in der Kinderzahnheilkunde. Stomatologie 2015; 112 (4-5): 140-144.
  • Bekes K, Brandt KV, Strößner S, Schaller HG: Einfluss der Applikationstechnik eines selbstätzenden Dentinhaftvermittlersystems auf die Scherfestigkeit am Milchzahndentin - eine In-vitro-Studie. Oralprophylaxe und Kinderzahnheilkunde 2015; 37(3): 45-49.
  • Bekes K: Ätiologie und Therapie von MIH-Zähnen. ZWP 2015; 6: 60-64.

Termin vereinbaren

Fachbereichsleiterin: Univ. Prof.in Dr.in Katrin Bekes, MME

Behandlungszeiten nach Terminvereinbarung:
Mo - Fr: 8 - 16 Uhr
Notambulanz mit Traumaversorgung:
Mo - Fr: 8 - 11 Uhr

Mag. Iris Steinmetz

Mag. Iris Steinmetz

Sekretariat

Universitätszahnklinik Wien
Sensengasse 2a
1090 Wien

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